<strong>Agile Arbeitsweise im DevOps Team, Teil III: Unsere Learnings nach einem halben Jahr</strong>

Agile Arbeitsweise im DevOps Team, Teil III: Unsere Learnings nach einem halben Jahr

Wir haben Euch in unseren zwei ersten Blog Artikeln mit auf unsere Reise zu einer neuen agilen Arbeitsweise im DevOps Squad genommen.

Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen. Wir möchten nun gerne unsere gewonnenen Erfahrungen mit Euch teilen.

Retrospektiven. Ohne Spielereien. Wichtig und intensiv.

  • Dass Retrospektiven so verdammt wichtig sind, hätten wir nicht gedacht. Die Mitarbeiter haben uns als Führungskräfte hier immer mitgenommen. Dieses Vertrauen hat uns geholfen, den Austausch und die Meinungen zu verstehen, und auch den Veränderungsprozess wo nötig aktiv mit zu unterstützen.
  • Bewährt hat sich dabei der zwei Wochen Rhythmus. Das gibt allen Kolleginnen und Kollegen den Raum, sich zeitnah darauf einzulassen und raubt aber auch nicht jede Woche wertvolle Zeit. Das war eines der Feedbacks aus dem Team.
  • Hier gehen wir inzwischen auch aktiv in den Dialog um Prozesse, die für uns nicht effektiv scheinen und uns ausbremsen, zu verbessern.
  • Auch hatten wir zum Anfang noch ein paar Aufwärmspiele für die Retrospektive eingeplant. Hier war das Feedback aus dem Team klar. Das möchte keiner. Und für unsere Squad war das dann auch die richtige Entscheidung es wegzulassen.

Projectstream. Operationsstream. Jeweils ein Daily. Mehr Kommunikation gewünscht.

  • Wir haben hier die Arbeit aufgeteilt: Im Projekt-Stream orientieren wir uns noch stärker an der agilen Arbeitsweise und arbeiten in zwei Wochen Sprints an unseren Arbeitspaketen. Im Operations-Stream kümmern wir uns um den Betrieb, Support und Maintenance unserer Infrastrukturen.
  • Im Project-Stream haben wir inzwischen ein Daily zusammen mit unseren Kollegen aus dem benachbarten TechEx Squad, weil wir gemerkt haben, dass wir sehr enge Schnittstellen haben und gemeinsam im Austausch auch stärker werden.
  • Im Operations-Stream war allen Beteiligten die Kommunikation zu gering. Jeder hat an seinen Tickets und Themen gearbeitet und die Abstimmung hat hier gefehlt. Deshalb war der Wunsch groß sich auch täglich kurz abzustimmen.
  • Unser Product Owner nimmt an den Terminen Teil, um die Priorisierung ggf. anzupassen, wenn neue Aufgaben zur Disposition stehen.

Die Reise geht weiter …

  • Den Automatisierungsgrad wollen wir alle weiter verbessern. Hier haben wir viele Ideen, aber auch zu wenig Zeit – in Zukunft werden wir mehr Freiraum hierfür schaffen.
  • Wir wollen die Performance sichtbarer machen und aufzeigen, wie effektiv unser Squad arbeitet, oder wo wir noch besser werden können.
  • Wir sind im aktiven Dialog mit weiteren Clans, die von unserer Erfahrung nun profitieren und sich überlegen Ihre Arbeitsweise auch umzustellen und es an unser Model anzulehnen.

Könnte das auch ein Model für Euch sein? Wo seht Ihr bei Euch Herausforderungen?


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